Die ARGE TRANSCO – Sedrun, bestehend aus den führenden Tunnelbauern Implenia (Federführung), Frutiger (kaufm. Leitung), Bilfinger Berger Ingenieurbau und Pizzarotti, erstellt im Auftrag der AlpTransit Gotthard AG den Teilabschnitt Sedrun (NEAT-Los 360) des neuen Gotthard-Basistunnels. Die Arbeiten umfassen die bautechnisch höchst anspruchsvollen konventionellen Vortriebe im sogenannten Tavetscher Zwischenmassiv Richtung Norden und Süden. Der rund 8.7 km lange Tunnelabschnitt ist zwar der kürzeste, gleichzeitig aber der komplexeste Abschnitt des 57 km langen Eisenbahntunnels. Der Auftragswert liegt bei 1.5 Mia. Franken exkl. MwSt. Auch in logistischer Hinsicht ist das Los Sedrun die anspruchsvollste Baustelle der NEAT. Die Vortriebsstellen sind nur über einen rund 1 km langen Zugangsstollen und zwei 800 Meter tiefe Vertikalschächte erreichbar. Im Teilabschnitt Sedrun entsteht eine der beiden Multifunktionsstellen des neuen Gotthard-Basistunnels, die in der Betriebsphase als Nothaltestelle dienen sowie bahn- und sicherheitstechnische Einrichtungen beherbergen wird.
AKTUELLES: STAND DER ARBEITEN
Die Leistung bei den Betonierarbeiten in den Einspurröhren konnte noch weiter gesteigert werden. Zur Vermeidung von Lieferengpässen bei den Zuschlagstoffen für die Betonherstellung wird im Kieswerk vom Zweischicht- auf Dreischichtbetrieb umgestellt.
In der Süd-Ost-Röhre sind vier Schalwagen für den Gewölbeeinbau im Einsatz. Die Vorbereitungen für die Betonage des 132 KV- Blocks laufen. Mit dem Banketteinbau wurde ebenfalls von Süden her begonnen.
In den Querschlägen und baulogistischen Querschlägen laufen die Betonierarbeiten für den Innenausbau planmässig.
In der Süd-West-Röhre steht der Banketteinbau südlich des baulogistischen Querschlages Süd 17.
Über Tage wurde die Vorbereitungsarbeiten für die Erstellung des Bahntechnikgebäudes abgeschlossen.






